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Furtwangen-Schwärzenbach

Im Schwarzwald
Auf dem “Uhrenträgerweg” von Furtwangen über die “Kalte Herberge” nach Schwärzenbach.
27. Mai 2009 / Tourenleiter: Harald Metzger

Busanfahrt: Von Ravensburg über die A81 nach Donaueschingen u. nach Furtwangen i. Schwarzwald
Busabholung: Schwärzenbach

Wanderung:
Der
Startpunkt liegt etwas westlich von Furtwangen (870m) an der B500. Wir folgen der Markierung “rote Raute” (neu: gelb) durch einen Wald nach Neueck (950m). Auf der Höhe geht es links nach Neukirch (950m), dort dabb nochmals links, wir queren einen Skihang und genießen den Ausblick zum Feldberg, zum Kandel und nach Furtwangen.
Beim “Schweizergrund” erwartet uns ein steiler Anstieg (ca. 100 Hm). Nun sind wir auf einem flachen Bergrücken, der europäischen Wasserscheide (Donau / Rhein). Links blicken wir in das Linachtal hinab (bauhistorische Talsperre). Bald kommen wir am “Hohen Bildstöckle” an. Nach weiteren 45 Minuten Gehzeit erreichen wir die “Kalte Herberge” (1050m) und genießen den Blick ins Urachtal. Dort überqueren wir die B55, verlassen den Hauptwanderweg, gehen auf einem Fahrweg am Wald entlang, es folgt kurzer Anstieg zu einem Modellflugplatz. Hier halten wir die wohlverdiente Mittagsrast.
Wir sind im “Ameisenland”: Auf einer Weglänge von ca. 200m zählen wir 41 große Ameisenhaufen. Bald erreichen wir Hochberg, von wo aus man einen schönen Blick ins Schollachtal hat. Im Jahre 1906 hat hier der Bauer Robert Winterhalder den ersten Skilift gebaut, mit Wasserkraft betrieben, denn Strom gab es damals hier noch lange nicht.
Nach weiteren 2,5 km erreicht man Margrutt (1047m). Weiter geht es zum Steinbühl (1141m) und dann leicht bergab zu einer kleinen unscheinbaren Kapelle, die Hellewanderkapelle, dem Hlg. Wendelin geweiht. Vom Waldrand aus genießen wir erstmals den Fernblick, hinab nach Neustadt und Titisee, und hinüber zum Feldberg und Hochfirst. Auch hier wieder unzählige riesige Ameisenhaufen. Es folgt ein letzter Aufstieg zum Hochebenhof (1030m) mit schöner Fernsicht zu den Schweizer Bergen. Im Befreiungskrieg 1813-1815 sind hier 500 kaiserlich-russische Soldaten gefallen und auch hier begraben worden. Ein großes Kreuz wurde nachträglich errichtet, das kleinere, eher unscheinbare aus rotem Sandstein ist aber das ursprüngliche Russenkreuz.
Wir gehen nun bergab zum “Cafe Feldbergblick”, um es uns bei Kaffee und Schwarzwälder Kirschtorte gut gehen zu lassen.

Schwärzenbach 4
0103 0205
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Bewertung:
T1 / einfache Wanderung. Auch für Familien mit Kindern geeignet.
Die Wege sind gut ausgeschildert und markiert.
Gehzeit: 4,5 Std.
Distanz 16,5 km
Höhenmeter: Aufstieg  / Abstieg ca. 450m
Wanderkarte: Kompass, Nr. 885 und 893 / 1:25.000
Information:
- Kalte Herberge:
Gasthaus www.kalte-herberge.de
 - Cafe Feldbergblick: www.cafe-feldbergblick.de
- Weitere Informationen, insbesondere zum Fernwanderweg “Mittelweg” findet man bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org und dem Stichwort “Mittelweg”.  
 

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Zur Wanderung der vergangenen und der folgenden Woche:
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